| Hauptübung Feuerwehr Abt. Schömberg |
| Geschrieben von: CS |
| Mittwoch, den 21. September 2011 um 11:07 Uhr |
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Die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Abt. Schömberg hatte es wiedermal in sich. Übungsobjekt war in diesem Jahr die Psychosomatische Klinik, mit ihrem weitläufigen Gebäudekomplex. Übungsannahme war ein Schwelbrand in der im Erdgeschoss liegenden Küche. Der dadurch entstandene Rauch breitete sich in den oberen Stockwerken aus und gefährdete die Bewohner. Acht Atemschutztrupps befanden sich im Einsatz um den Brand zu löschen und die verletzten Personen, die wie immer hervorragend von den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr gespielt wurden, aus den vier Stockwerken zu retten. „Im Ernstfall benötigen wir doppelt so viele Atemschutztrupps, wie bei dieser Übung im Einsatz waren“, resümierte Kommandant Rainer Zillinger nach der Übung. Das im Jahr 1898 errichtete Gebäude besitzt, bedingt durch die eigentliche Größe und durch die große Menge an verbautem Holz, die größte Brandlast in der Gemeinde Schömberg. Dadurch ist es mit nur acht Atemschutztrupps unmöglich in der gebotenen kurzen Zeit die vier Etagen zu durchsuchen und zeitgleich die Brandbekämpfung durchzuführen. Eine weitere Erschwernis für die Trupps ist die Tatsache, dass die oberen Stockwerke des Gebäudes nicht über alle Treppenhäuser zu erreichen sind. Dies erschwert die ohnehin schon sehr schwere Orientierung der Atemschutztrupps in dem verrauchten Gebäude zusätzlich. Als wichtig erwies sich auch der Zugriff von allen Seiten des Gebäudes über Leitern damit Brände im Hauptgebäude gezielt und effektiv bekämpft und eingeschlossene Menschen zügig gerettet werden können. Die Drehleiter erwies sich bei diesem Objekt ebenfalls als eine sehr große Hilfe. Durch sie konnten Personen schnell und kräftesparend für die Atemschutztrupps aus dem Gebäude g ebracht werden. Sehr zufrieden w ar Kommandant Zillinger mit dem Ablauf der Funkkommunikation zwischen den Trupps und der Einsatzleitung. Um eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten, muss eine zusätzliche Wasserleitung von der Wendeplatte am Ortsausgang zur Einsatzstelle verlegt werden, wie bei dieser Übung auch geschehen. Gemeinsam mit den Abteilungen Langenbrand, Schwarzenberg und Oberlengenhardt waren ca. 70 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Alles in allem waren Kommandant Rainer Zillinger und die beiden Einsatzleiter Ralf Bauer und Siegfried Stoll sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Anschließend an die Übung, gab es für alle Beteiligten eine Stärkung im Gerätehaus der Abteilung Schömberg.
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